Projekt

Regenwasserbewirtschaftung Trier-Petrisberg

Im Zuge der Landesgartenschau 2004 in Trier wurde für eine militärische Konversionsfläche auf dem Petrisberg ein Konzept für eine naturnahe Regenwasserbewirtschaftung erarbeitet. Ziel war es, das Oberflächenwasser von einer versiegelten Fläche im Umfang von 19 ha in naturnahen Erdmulden zurückzuhalten und zu versickern und überschüssiges Wasser schadlos in einen kleinen Bach abzuleiten.

Anhand einer Niederschlags-Abfluss-Modellierung wurde das kaskadenartige Rückhaltesystem modelliert und damit die notwendigen Rückhaltevolumina und Drosselabflüsse je Teileinzugsgebiet optimiert.

Im Ergebnis wurde eine bis heute modellhafte großflächige naturnahe Regenwasserbewirtschaftung umgesetzt, die den heutigen Vorstellungen einer „Schwammstadt“ bereits sehr nahe kommt. Die gestalterisch anspruchsvolle Umsetzung der baulichen Anlagen erfolgte im Rahmen der Landesgartenschau.

Das entstandene Rückhaltesystem funktioniert seit mehr als 20 Jahren und stellt auch heute noch gestalterisch eine Besonderheit dar. Die Rückhaltemulden sind Teil von großzügigen Grünanlagen mit hoher Aufenthaltsqualität, die nach wie vor gerne für die Naherholung genutzt werden.

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